Die Nebenwirkungen von Escitalopram - was Betroffene wissen sollten

Escitalopram gehört zu den am häufigsten verordneten Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es wird bei Depressionen, Angststörungen und Zwangsstörungen eingesetzt. Wer sich mit dem Medikament beschäftigt, stößt schnell auf Suchbegriffe wie „Escitalopram Nebenwirkungen“, „Nebenwirkungen von Escitalopram“ oder „Escitalopram Erfahrungen“. Der Grund: Viele Menschen möchten wissen, was sie während der Einnahme erwartet und wie andere Betroffene das Medikament vertragen haben.

Wie entstehen Nebenwirkungen von Escitalopram?

Die Nebenwirkungen von Escitalopram hängen eng mit seinem Wirkmechanismus zusammen. Das Medikament erhöht den Serotoninspiegel im Gehirn, beeinflusst dadurch aber auch andere Organsysteme. Serotonin wirkt nicht nur auf die Stimmung, sondern auch auf Schlaf, Verdauung, Sexualfunktion, das vegetative Nervensystem und die Blutgerinnung. Entsprechend vielfältig können die Reaktionen des Körpers ausfallen.

Häufige Escitalopram Nebenwirkungen zu Beginn der Einnahme

Zu den am häufigsten berichteten Escitalopram Nebenwirkungen zählt Übelkeit. Sie tritt vor allem in den ersten Tagen oder Wochen auf und bessert sich meist von selbst, sobald sich der Körper an das Medikament gewöhnt hat. Auch Kopfschmerzen, Schwindel oder ein allgemeines Unwohlsein sind typische Anfangsbeschwerden.

Viele Menschen berichten in ihren Escitaloprame Erfahrungen zudem über Veränderungen des Schlafs. Manche fühlen sich ungewöhnlich müde, andere haben Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. Diese Effekte sind individuell unterschiedlich und lassen sich oft durch eine Anpassung des Einnahmezeitpunkts abmildern.

Auswirkungen auf Schlaf, Nervensystem und Alltag

Weitere häufige Nebenwirkungen von Escitalopram sind vermehrtes Schwitzen, ein feines Zittern der Hände, Mundtrockenheit oder innere Unruhe. Diese Symptome entstehen durch den Einfluss von Serotonin auf das autonome Nervensystem. In vielen Fällen sind sie vorübergehend und klingen nach einigen Wochen deutlich ab.

Auch Konzentrationsschwierigkeiten oder eine kurzfristige Verschlechterung von Angstgefühlen können auftreten. Gerade zu Beginn der Behandlung berichten einige Betroffene in ihren Erfahrungen mit Escitalopram von einer vorübergehenden inneren Anspannung, die sich jedoch im weiteren Verlauf der Therapie wieder legt.

Sexuelle Nebenwirkungen von Escitalopram

Ein besonders sensibles, aber sehr relevantes Thema sind sexuelle Funktionsstörungen. Dazu gehören Libidoverlust, Orgasmusstörungen sowie Erektions- oder Ejakulationsprobleme. Diese Escitalopram Nebenwirkungen werden häufig erst auf gezielte Nachfrage erwähnt, obwohl sie vergleichsweise oft auftreten.

Der Grund liegt in der hemmenden Wirkung von Serotonin auf sexuelle Erregung. Wichtig ist, dass diese Nebenwirkungen meist dosisabhängig und in der Regel reversibel sind. In vielen Escitalopram Erfahrungen wird berichtet, dass sich die Symptome nach Dosisanpassung oder einem Medikamentenwechsel wieder zurückbilden.

Gewicht, Appetit und Verdauung

Im Verlauf der Behandlung kann es zu Veränderungen von Appetit und Gewicht kommen. Kurzfristig verlieren manche Menschen an Gewicht, langfristig berichten einige über eine Gewichtszunahme. Auch Durchfall, Verstopfung oder Bauchschmerzen zählen zu den bekannten Nebenwirkungen von Escitalopram, insbesondere in der Einstellungsphase.

Seltene, aber ernstzunehmende Nebenwirkungen von Escitaloprame

Neben den häufigeren Beschwerden gibt es seltene, aber medizinisch relevante Risiken. Dazu gehört eine mögliche Verlängerung der QT-Zeit am Herzen, die Herzrhythmusstörungen begünstigen kann. Dieses Risiko steigt bei hohen Dosierungen oder bestehenden Herzerkrankungen.

Ebenfalls selten ist eine Absenkung des Natriumspiegels im Blut, vor allem bei älteren Menschen. Zudem kann Escitalopram die Blutungsneigung erhöhen, insbesondere in Kombination mit bestimmten Schmerzmitteln oder Blutverdünnern. Bei Menschen mit bipolarer Störung besteht das Risiko, dass das Medikament eine manische Phase auslöst.

Serotonin-Syndrom – ein seltener Notfall

Sehr selten, aber potenziell lebensbedrohlich, ist das Serotonin-Syndrom. Es tritt meist bei der Kombination mehrerer serotonerger Medikamente auf. Symptome sind unter anderem Fieber, Muskelzucken, starkes Schwitzen, Durchfall und Verwirrtheit. In diesem Fall ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig.

Absetzen und Absetzsymptome – ein wichtiger Aspekt

Auch das Beenden der Therapie wird häufig in Escitalopram Erfahrungen thematisiert. Escitalopram macht nicht abhängig, dennoch kann ein abruptes Absetzen zu sogenannten Absetzsymptomen führen. Dazu gehören Schwindel, Reizbarkeit, Schlafstörungen oder unangenehme „Stromschlaggefühle“. Deshalb sollte das Medikament immer langsam und ärztlich begleitet ausgeschlichen werden.

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Fazit: Escitalopram Erfahrungen richtig einordnen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Escitalopram Nebenwirkungen zwar vielfältig sein können, aber in den meisten Fällen mild und vorübergehend sind. Schwere Nebenwirkungen sind selten. Viele negative Erfahrungen mit Escitalopram treten vor allem zu Beginn der Behandlung auf und verbessern sich mit der Zeit deutlich.

Wer Nebenwirkungen bemerkt oder unsicher ist, sollte diese offen mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprechen. Eine individuell angepasste Therapie kann dazu beitragen, den Nutzen von Escitalopram zu maximieren und die Nebenwirkungen von Escitalopram möglichst gering zu halten.


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ÜBER DEN AUTOR

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Max Mustermann

Max Mustermann ist Experte für Online-Marketing und hat bereits zahlreiche Projekte aufgebaut in denen er sein Wissen unter Beweis gestellt hat. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.

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