Kurz vor meiner Psychose bin ich im Internet auf etwas gestoßen, das mich nachhaltig schockiert hat - ähnlich wie Scientology Erfurt. Ich habe Inhalte über Grigori Grabovoi und seine sogenannten Zahlen Codes gesehen – und mich ernsthaft gefragt: Warum glauben Menschen wirklich daran?
Diese Zahlen codes aus seinen Büchern sollen angeblich Wunder bewirken: nachwachsende Zähne, Heilung von Krebs, vollständige Regeneration des Körpers oder Geld Segen. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das jedoch klar einzuordnen: Diese Methoden sind nicht belegt, nicht reproduzierbar und durch Studien widerlegt. Sie sind wissenschaftlich unhaltbar. Wenn Grabovoi tatsächlich Wissenschaftler wäre, müsste ihm auffallen, dass diese Methoden nicht funktionieren.
Trotzdem glauben viele Menschen daran. Und genau das möchte ich hier beleuchten. Warum also halten sich solche Ideen so hartnäckig?
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In Krisen, bei Krankheit, Überforderung oder existenziellen Ängsten suchen Menschen nach Orientierung und Einflussmöglichkeiten. Zahlencodes, die man rezitiert oder visualisiert, vermitteln ein Gefühl von Kontrolle:
„Ich kann selbst aktiv etwas tun.“
Dieses Gefühl wirkt beruhigend – auch wenn es objektiv keine reale Wirkung gibt. Das Bedürfnis nach Kontrolle ist zutiefst menschlich.
Komplexe Probleme wie schwere Krankheiten oder psychische Krisen werden auf etwas extrem Einfaches reduziert: eine Zahlenfolge.
Unser Gehirn liebt solche Vereinfachungen, weil sie Energie sparen. Rituale wirken zusätzlich beruhigend und strukturierend – selbst dann, wenn sie keinen objektiven Nutzen haben.
Einer der stärksten Faktoren ist soziale Bestätigung. Auf YouTube, Instagram oder Telegram finden sich zahllose Kanäle, die Erfolgsgeschichten mit diesen Zahlencodes teilen.
Was dabei fast immer fehlt:
die unzähligen Fälle, in denen nichts passiert ist
Menschen, denen es sogar schlechter ging
Diese einseitigen Erfahrungsberichte wirken wie soziale Beweise. Sie erzeugen Zugehörigkeit und verstärken den Glauben – besonders bei Menschen in verletzlichen Lebensphasen.
Wenn jemand fest an eine Methode glaubt, können tatsächlich subjektive Veränderungen auftreten:
weniger Stress
besserer Schlaf
optimistischere Stimmung
Diese Effekte sind real – aber sie entstehen nicht durch die Zahlen, sondern durch Erwartung, Hoffnung und innere Beruhigung. Dennoch werden sie oft fälschlich als Beweis für die Methode interpretiert.
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Ein weiterer zentraler Punkt ist die Verpackung. Grigori Grabovoi nutzt Begriffe wie:
Schwingung
Information
Matrix
Regeneration
Konzentrationstechnologien
Diese Wörter klingen wissenschaftlich, sind aber unscharf definiert oder werden völlig losgelöst von ihrem tatsächlichen wissenschaftlichen Kontext verwendet. Das verleiht der Methode einen Anschein von Seriosität, der bei genauerem Hinsehen nicht standhält.
Der Glaube an solche Zahlencodes ist kein Zeichen von Dummheit. Er ist Ausdruck von Angst, Hoffnung, Kontrollverlust und dem tiefen Wunsch nach Heilung. Gerade deshalb ist es so gefährlich, wenn Menschen mit unbelegten Heilversprechen arbeiten.
Mir ist es wichtig, darüber aufzuklären – nicht von oben herab, sondern mit Verständnis. Denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie verletzlich man in solchen Phasen ist.
Kritisches Denken ist kein Zynismus. Es ist Selbstschutz.
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ÜBER DEN AUTOR

Max Mustermann
Max Mustermann ist Experte für Online-Marketing und hat bereits zahlreiche Projekte aufgebaut in denen er sein Wissen unter Beweis gestellt hat. In diesem Blog erfährst du mehr über seine Expertise.
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